Der Tagesablauf bei der freiwilligen Feuerwehr

Die freiwillige Feuerwehr unterscheidet sich teilweise stark von der Arbeitsweise einer Berufsfeuerwehr. Anders als bei der Berufsfeuerwehr sind, wie der Name schon sagt, bei100806-F-7367Y-090 einer freiwilligen Feuerwehr die Angestellte freiwillig, das heißt ehrenamtlich, angestellt.

Freiwillige Feuerwehren gibt es hauptsächlich in ländlichen Gegenden und kleinen Dörfern, in denen nicht so viele Menschen wohnen und in denen zum Glück auch nicht so viel passiert. Anstatt den ganzen Tag auf der Wache zu sitzen und auf den nächsten Einsatz zu warten, gehen die Männer und Frauen bei einer freiwilligen Feuerwehr in der Regel noch anderen Beschäftigungen nach. Manche haben einen Bauernhof oder eine eigene Schreinerei während andere als Freelancer im Home Office arbeiten. Daher treffen sich bei einer freiwilligen Feuerwehr auch Menschen von jedem Bildungsgrad und jeden Alters. Doch das dies hervorragend funktioniert, zeigt die Vergangenheit.

Wie bei einer Berufsfeuerwehr auch, sind die Kollegen in Schichten eingeteilt, in denen sie im Ernstfall zur Verfügung stehen müssen. Solange nichts passiert, geht jeder seiner eigentlichen Arbeit nach. Doch, wenn etwas passiert springen alle so schnell es geht zur Feuerwache und schlüpfen in Windelseile in die Feuerwehrkleidung. Da jederzeit mit einem Einsatz gerechnet werden kann, sollte niemand weiter als wenige Kilometer von der Zentrale entfernt sein, sodass jeder schnell zur Stelle ist, wenn er oder sie benötigt wird. Abhängig davon, wie lange der Einsatz dauert, muss dann auch gearbeitet werden. Es sei denn, man wird von der nächsten Schicht abgelöst. Daher können die Tage auch ganz schön lange sein, wenn beispielsweise der Einsatz erst kurz vor Ende der Bereitschaft ist und man noch so lange weiterarbeiten muss, bis das Feuer gelöscht ist. Dies ist ein bisschen anders als bei den Kollegen bei der Berufsfeuerwehr, doch dafür muss nicht den ganzen Tag in der Wache gesessen werden bis etwas passiert. Welche Art der Feuerwehr für einen am besten ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass die Feuerwehr dann vor Ort ist, wenn sie benötigt wird.